Über uns

TrackTime...

Das sind wir, Philip Finster und ich, Henning Piez. Zwei Personen die Motorsport lieben, leben und anderen vermitteln wollen. Wir beide haben ganz eigene Geschichten wie wir zu dieser Leidenschaft gekommen sind, und wie wir uns gefunden haben und daraus Tracktime wurde.

Um diese Geschichte von Track-Time zu erzählen, muss man weit ausholen. Wenn man beim ursprünglichen PiezSim anfangen will, sollte man aber eigentlich noch viel früher anfangen. Bei einer sehr frühen Leidenschaft...

Geboren wurde ich, Henning Piez, Mitte der 70er. Zum Petrol Head wurde ich sehr früh mit 6. Im Gegensatz zu anderen Freunden kann ich mich an alles nach meinem 2-3 Lebensjahr erinnern und so weiß ich noch haargenau wie ich damals einen Matchbox Peugot 306 und einen Ur Quattro geschenkt bekommen habe. Damit fing alles an. Wenn etwas im TV gesendet wurde und ich es sehen durfte habe ich immer Walter Röhrl verfolgt, später dann die Audi Geschichte um die GTO / Transams und dann auch die DTM. Da liegen meine Wurzeln und nach Jahren mit Schule, Ausbildung, Karriere, Hausbau und Hochzeit dachte ich 2008 endlich daran selber im Motorsport aktiv zu werden.

Es sollte Kartsport betrieben werden. Daraus wurde dann nichts weil ich 2009 ein viel besseres Abenteuer zu bewältigen hatte. Papa werden! Und dieser Lebensabschnitt ließ sich dieser Zeit nicht vereinbaren mit WE weg von der Familie auf der Strecke.

Zeitgleich kam aber zufällig durch eine Bonusaktion eine Xbox 2 ins Haus und nach 15 Jahren PC Spiele Abstinenz hat es mich umgehauen. 1993-95 war ich großer Fan von Microprose Formular 1 Grand Prix, Paparus Indycar und Nascar Racing. Allerdings war das damals nur bewegen von Sprites auf dem Bildschirm für mich. Was jetzt die Technik zugelegt hatte! Mit der Erkenntnis fand ich eine Alternative zum aktiven realen Racing: SimRacing, nachts wenn die Family versorgt war und seelig schlummerte sollte meine neue Leidenschaft werden. So fuhr ich einige Wochen Project Gotham Racing und Forza 2 bis die Erkenntnis aufkam, dass ein Lenkrad und Pedale her mussten. Allein der Gedanke so viel Geld in die Hand zu nehmen für "Spielzeug" bildete eine große Hemmschwelle für mich. Diese 150 Euro kamen mir utopisch viel vor. Als das Lenkrad da war, machte das ganze um Welten mehr Spaß, aber ebenso wusste ich jetzt, dass ich noch mehr Geld in die Hand nehmen muss, wenn ich es weiter betreiben möchte. Ein Sitzsack zum sitzen, und ein IKEA Lack Tisch als Lenkradhalter waren suboptimal. Auch die Pedale rutschten bei jedem Bremsen weg.

Bei Ebay fand ich einen noch erschwinglichen alten Playseat den ich aber nicht lange verwendet habe und einen Einsteiger Schalensitz. Endlich hatte ich eine immer gleiche Sitzposition in einem echten Rennsitz aber die Lenkradhalterung war ständig am verschwinden, obwohl die Lenkkräfte damals noch lächerlich gering waren, und beim stärkeren Bremsen mit meinen upgegradeten Loadcell Pedalen verschoben sich diese immer nach vorne, weil die Feststellschrauben die Pedaleinheit nicht halten konnten.

Beim sondieren des Marktes fand ich nichts was meinen Vorstellungen entsprach. Form does not follow function war das Motto. Schön, aber unfunktionell und nicht hochwertig wie ich es gerne gehabt hätte. Also folgten viele Nächte voller Recherche wie man sowas selber besser machen könnte. Alle Materialien wurden geprüft. Die Mittel hatte für alle Wege. Geschweißte Stahlrahmen. Ein Rig aus Montageschienen. Aus zölligem Rohr. Nach Tagen bin ich bei Aluprofilen nach ITEM Bauform hängen geblieben. Zwar gab es schon Rigs (eher Sitzhalter) aus diesem Material, aber diese waren alle einfach nur eckig und unpraktisch. Nichts war verstellbar und keiner hatte sich Gedanken gemacht, wo das Potenzial in diesem wunderbaren Material liegt. Für mich stand dies alles auf dem Pflichtenkatalog für das Rig.

  • kompromisslos steif und stabil
  • erweiterbar
  • leichte Montage von allen und auch neuen Komponenten.
  • Voll verstellbares Lenkrad und Pedale
  • Sitzposition anpassbar für Fahrer von 1,60m bis 2,10m.
  • optisch ansprechend.
  • günstiger als Handelsware.

So entstand der erste PiezSim der in der Szene einschlug wie eine Bombe und anhand meiner Community DIY Anleitung mehr als 1000 mal nachgebaut wurde.

Hiermit machte das Fahren endlich Spaß. Allerdings viel es mir schwer das ganze zu genießen ohne das ich was vom Racen spüre und auch das Riesen Beamer Bild passte nicht ins Konzept. So folgte das erste Upgrade des Rigs was dank des Alu Systems leicht machbar war. Triple Screen TVs in 32 Zoll Größe folgten kurz nachdem ich den Sim in einen Motion Seat Mover umgebaut hatte.

Jetzt spürte man endlich Fahrgefühle. (mehr dazu in unserer FAQ Abteilung). Später folgte noch ein Traction Loss Modul das das Gefühl von Driften und Heckausbrechen vermittelte.

2013 wurde der Sim noch mal komplett neu aus einem Guss aufgebaut und bekam dann nach und nach die moderneste Sim Hardware. Große 42" Zoll TVs waren eher ein kleineres Upgrade. Die Entdeckung der Bodnar Servo Wheel Technik schlug in der Szene wieder ein wie auch das Traction Loss Modul, vermittelte allerdings einen noch viel größeren Immersion Sprung nach vorne. HE Pedale kamen damals auch erstmals in das Rig.  Alles Techniken und Partner mit denen wir auch 2016 bei TrackTime arbeiten weil sie State of the Art sind.

Ja genau, TrackTime..., ohne den Besuch damals von Philip Finster wären wir nie Freunde geworden, und ich hätte nie das fehlenden Glied gefunden um dieses Projekt zusammen mit ihm anzugehen. Er war einer der über 250  Besucher die damals zu mir kamen, um den Simulator Probe zufahren. Ihn traf ich nicht nur einmal, beinahe jede Freitag Nacht ging es auf die virtuelle Rennstrecke und es entwickelte sich schnell eine Freundschaft und viele Ideen wie wir den PiezSim nicht nur Rig Nachbauern zugänglich machen könnten. Philips Background ist kein technischer wie bei mir, er brachte all die kaufmännischen Kompetenzen mit die mir fehlten. Ebenso ist er aktiver Rennkartfahrer und hat wie seine ganze Familie Benzin im Blut.

So wird jetzt im April 2016 ein neues Kapitl aufgeschlagen. Der PiezSim wird eines der Produkten den TrackTime vertreibt. Wir hoffen den Markt umzukrempeln mit vielen neuen Ideen und kompromisslos guten Produkten, denn nur mit diesen kann der zeitlose Spaß am SimRacing richtig aufkommen.

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